Mercedes-AMG GT C Edition 50 zum 50sten

50 Jahre feiert die AMG-Schmiede 2017. Und wie feiert das ein Autobauer? Richtig, mit einer ganz speziellen Edition. Und sogar einem „neuen“ Modell. Nämlich dem Mercedes GT C Edition 50. Somit folgt dem Roadster das Coupé.

Mercedes-AMG GT C Edition 50 Coupé 2017

AMG bzw. Mercedes-AMG wird 2017 ganze 50 Jahre alt. Grund zum feiern. Und zwar mit einem (neuen) Sondermodell. Das war schnell gefunden. Nach dem GT C Roadster lassen die Affalterbacher einfach die AMG GT C Coupé-Version folgen. Also den Mercedes-AMG GT C. Mit etwas mehr Bums als der „normale“ Mercedes-AMG GT (S), aber weniger als der Mercedes-AMG GT R. Außerdem wird der Renner zum Start gleich mal zum Sondermodell gepimpt, der Mercedes-AMG GT C Edition 50. Passt.

Zum Jubiläum schärft AMG zudem auch GT und GT S optisch wie technisch. Erkennbar ist das kleine Facelift zum Beispiel am Panamericana Grill, der nun alle GTler kleidet. Wobei der Grill mit seinen 15 senkrechten Chrom-Streben den Look des Mercedes-AMG GT3 zitiert. Vom GT R wird das aktive Luftregelsystem Airpanel übernommen.

Mercedes-AMG GT C Edition 50 Sondermodell

Schließlich geht AMG auch den vier Liter großen V8 mit Biturbo an. Das Einstiegsmodell GT leistet nun 476 PS (350 kW) bzw. 14 Pferdchen (10 kW) mehr. Beim Drehmoment stemmt der Achtender sogar 30 Nm mehr und somit nun 630 Nm. Der Mercedes-AMG GT S kommt neuerdings auf 522 PS (384 kW), was 12 PS (9 kW) mehr bedeutet. Das Drehmoment steigt um 20 auf 670 Nm. Als nächstes in der GT Hierarchie folgt der „neue“ Mercedes-AMG GT C, nunmehr als Roadster und Coupé erhältlich. Der GT C jedenfalls leistet 557 Pferde (410 kW) bei 680 Nm. Die Speerspitze stellt schließlich der GT R mit 585 PS (430 kW) und 700 Nm.

Im Vergleich zum GT Basismodell sind die hinteren Seitenwände des AMG GT C übrigens noch mal verbreitert. Und zwar um insgesamt 57 mm. So kommt der Mercedes-AMG GT C Edition 50 auf die gleichen Maße wie der GT R. Außerdem können so dem Mercedes-AMG GT C Edition 50 größere Räder angeschnallt werden. Zusammen mit der ebenfalls breiteren Spur bedeutet das wieder bessere Traktion und mehr Speed in Kurven. Dazu gibt es noch eine breiter ausgeformte Heckschürze und einen in die Kofferraumklappe integrierten Heckflügel. Dieser wird je nach Fahrmodus bei definierten Geschwindigkeiten elektrisch aus- und eingefahren.

Extras des Mercedes-AMG GT C Edition 50

Im neuen Mercedes-AMG GT C Coupé ist das Ride Control Sportfahrwerk zudem mit der adaptiven Dämpfung gepaart. So wird die Dämpfung jedes Rades automatisch an die Situation, Speed sowie Fahrbahn angepasst. Die aktive Hinterachslenkung stammt wieder von AMG GT R. Die spezielle Mercedes-AMG GT C Edition 50 zum Start des GT C Coupés ist schließlich in zwei exklusiven Lackierungen zu ordern: Designo graphitgrau magno sowie Designo kaschmirweiß magno. Dazu gibt es ein paar Akzente in Chrom sowie AMG Schmiederäder in Chrom schwarz.

Im Interieur zeigt sich die Mercedes-AMG GT C Edition 50 ebenfalls in Schwarz und Silber. Außerdem mit Leder Nappa (silber pearl/schwarz) und grauen Kontrastnähten. Als Extra spendiert AMG das Night Paket Interieur mit Umfängen für Lenkradspeichen oder Schaltpaddles.

Bild: Daimler