Project Yellow: Porsche 964 als Clubsportler

Project Yellow taufte dp motorsport sein neuestes Projekt. In diesem wollten die Mannen rund um Ekkehard Zimmermann einen Porsche 964 zum Clubsportler pimpen. Das hat prima geklappt...

Project Yellow Porsche 964 1990 dp motorsport

Mit Recht und Fug ist dp motorsport wohl als DIE Porsche-Schmiede schlechthin zu bezeichnen. Schließlich tunen die Jungs aus Overath seit mittlerweile über vier Jahrzehnten sämtliche Porsche-Modelle. Nun traf es den Porsche 964, besser bekannt als dritte 911er Generation ab 1988. Konkret einen Neunelfer 964 von 1990. Jenen Sportler wollte dp zum Clubsportrenner umbauen. Und zwar mit Straßenzulassung statt nur für den Rundkurs. Die Vorgaben waren damit klar. Extrem leicht. Aber eben mit Zulassung. dp motorsport nahm den Porsche 964 daher zuerst komplett auseinander. Anschließend wurde die Rohkarosse neu aufgebaut. Allerdings nur mit den wirklich notwendigen Komponenten.

Project Yellow: Viel Carbon & Dünnglas

Das Ergebnis war eine Karosserie im WTL Look mit leichten Teilen aus Carbon. Highlights: die Frontspoilerlippe dp RS, die Fronthaube aus Carbon samt Alu-Haubenstütze und der Heckdeckel aus Carbon. Dazu setzte dp motorsport auf eine Leichtbauverglasung aus Dünn- und Plexiglas. Außerdem auf eine recht knallige Lackierung in Signalgelb (Porsche-Farbe 114).

Anschließend verpasste dp motorsport seinem Project Yellow ein Clubsport Gewindefahrwerk von KW. Samt Fahrwerksbuchsen von SuperPro (VA) bzw. einer kompletten Uniball-Lagerung (HA). Als Schuhwerk bediente sich dp motorsport 18 Zoll großen OZ Ultraleggera III Felgen. Besohlt sind diese wieder mit Michelin Cup II Walzen in 225/40-18 bzw. 295/30-18.

Porsche 964: Triebwerk generalüberholt

Danach wurde das Triebwerk überholt, komplett. Neu sind ein M&M Rennauspuff, zwei Metall-Kats, Nockenwellen (Schrick 3,0 mm) sowie die Drosselklappe in 71 mm. Resultat: Die 3,8 Liter Hub liefern 242 kW bzw. 392 Pferde. Zuletzt schärfte dp motorsport das Interieur des Project Yellow. Neu im Porsche 964 sind Pole-Position-Sitze aus Carbon von Recaro, 4-Punkt-Hosenträgergurte von OMP, ein Überrollbügel und ein Sportlenkrad in 350 mm von Momo. Armaturenbrett und Knieleisten sind zudem aus Kohlefaser. Leder, Alcantara sowie Carbon runden die Ausstattung ab. Als Extras sind ein leichtes Frischluftgebläse, eine elektrisch beheizte Windschutzscheibe, eine Motorsportbatterie im Aluminiumkorb sowie ein (leichter) Teppich aus Velours erhältlich. Fazit: Der Project Yellow bringt 1.035 kg Leergewicht auf die Waage.

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Bild: Jordi Miranda

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