Ford Mustang Bullit 2018 startet ab 52.500 Euro

Auf der NAIAS feierte der Ford Mustang Bullit sein Comeback. Der Haken: Die Edition sollte nicht nach Europa kommen. Doch Ford legte den Rückwärtsgang ein. Der Bullit kommt nach Europa - und zwar ab 52.500 Euro.

Ford Mustang Bullit

Ford Bullit 2018: Premiere auf NAIAS

Auf der NAIAS feierte er sein Comeback. Ford brachte den Mustang Bullit zurück. Zurück? Korrekt. Denn schon vor 50 Jahren sorgte dieser für Furore. Und zwar im Film „Bullit“ mit Steve McQueen in der Hauptrolle. Zum Sommer 2018 rollt Ford nun eine Edition in den Handel, leider nicht in den deutschen. Der Ford Mustang Bullit ist sogar - nach 2001 sowie 2008 - schon der Dritte seiner Art. Logisch, dass die Edition ein paar Extras mitbringt. Die typischen Mustang Embleme sind kleiner. Dafür prangt fett am Heck der Schriftzug Bullit.

Lackiert ist der Renner außerdem in Dark Highland Green. Wie damals das Filmauto. Chrom gibt es nur noch am schwarzen Grill sowie den vorderen Scheiben. Unter der Haube grummelt der bekannte V8 mit fünf Litern. Allerdings mit 475 Ponys und 570 Nm Drehmoment. Gepaart ist der Achtender generell mit einer manuellen 6-Gang Schaltung und klappengesteuerter Abgasanlage. So rennt der Ford Mustang Bullit auf 262 Sachen. Den Kontakt zur Straße garantieren 19-Zöller.

Ford Mustang Bullit 2018: Weiße Billardkugel

Im Interieur fällt vor allem eine weiße Billardkugel auf - als Ersatz für den Schaltknauf. Dazu spendiert Ford passend zum Lack dunkelgrüne Ziernähte an Armaturenbrett, Türtafeln und Mittelkonsole. Ebenfalls dunkelgrün ist der Schriftzug Recaro gehalten. Wenig überraschend stehen diese auf den Sportsitzen. Der Fahrer bekommt seine Infos auf ein digitales Cockpit (Serie) in 12 Zoll. Außerdem ein beheiztes Lenkrad in Leder. Hinter diesem taucht wieder beim Starten des Ford Mustang Bullit nicht das typische Pony, sondern ein Bullit-Logo auf. Übrigens auf dunkelgrünem Hintergrund.

Zuletzt verpasst Ford dem 2018er Mustang Bullit noch ein Bullit Elektronik-Paket. Dieses bringt Navi, eine Memory-Funktion für Sitze und Spiegel sowie ein B&O Play Soundsystem mit satten 1.000 Watt und zwölf Lautsprechern mit. Außerdem einen Totwinkelwarner samt Querverkehrsassistent. Ein weiteres Extra nennt Ford zudem mit einem adaptiven Fahrwerk. Gemeint ist das MagneRide Fahrwerk, das jedoch Aufpreis kostet. Das MagneRide regelt jedenfalls die Dämpfer mittels einer Flüssigkeit, die wiederum beim Anlegen eines Magnetfeldes ihre Viskosität und damit die Dämpfung ändert. Und zwar in Echtzeit.

Ford Bullit: Start in Europa noch 2018

Die Überraschung folgte in Genf 2018. Denn dort feierte der Ford Bullit 2018 - Surprise Surprise - plötzlich Europa-Premiere. Obwohl der Bullit eigentlich nicht nach Europa kommen sollte. Doch ab Mai nahmen auch die hiesigen Ford-Händler Bestellungen an. Und zwar eben doch für Europa. Neben Dark Highland Green steht hierzulande außerdem die Lackierung in Iridium Schwarz zur Option.

Beim fünf Liter großen V8 bleibt es, allerdings stemmt die Euroversion nur 460 PS (338 kW) bei 529 Nm. Trotzdem ein paar paar Ponys mehr als der reguläre Mustang V8 (450 PS). Möglich machen es das Open Air Induction System, ein Einlasskrümmer mit 87 mm großen Drosselklappen und die Antriebsregelungs-Kalibrierung des Shelby Mustang GT350. Außerdem passt Ford die Drehzahl an, was sanftere Wechsel der Gänge bewirkt. Davon ab faucht der Achtender dank der Anpassung herrlich beim Herunterschalten. Schlucken soll der V8 übrigens 12,1 bis 12,8 l/100 km (CO2: 270 bis 285 g/km).

Ford Bullit 2018: Immer noch keine Preise

Im Mai 2018 reicht Ford nun auch endlich die Preise nach. Kurz und knapp: Als Startpreis des Mustang Bullit ruft Ford 52.500 Euro aus. Das Aber folgt prompt: Laut Hersteller ist bereits

„ein Großteil des für Deutschland zur Verfügung stehenden Kontingents verkauft.“

Apropos: Die Produktion für den europäischen Markt beginnt im Juni, die Auslieferung im August.

Bild & Video: Ford

Erstfassung: 09.01.2018, Update: 30.05.2018