Ferrari SP38: Einzelstück auf Basis des 488 GTB

Was machen betuchte Kunden, denen ein Ferrari noch nicht selten genug ist? Richtig, sie lassen sich ein Einzelstück bauen. Ein Unikat, dass es entsprechend nur ein Mal gibt. Wie den Ferrari SP38.

Ferrari SP38 2018

Nein nein, der SP38 ist kein neues Ferrari-Modell. Zumindest keines, dass in Großserie geht. Sondern nur eine ganz ganz kleine Kleinserie. Und zwar von gerade mal einem Stück. Geschaffen im Ferrari Design Center basiert der neueste Maranello-Renner auf dem Ferrari 488 GTB. Der Käufer: einer „der treuesten Kunden von Ferrari“ überhaupt. Name unbekannt. Preis ebenfalls. Bekannt ist dafür, dass der Kunde seinen neuen Sportwagen nach der Übergabe prompt auf der Rennstrecke probierte.

Ferrari SP38: neue Karosse, neue Farbe

Der Aufbau des Ferrari SP38 ist jedenfalls komplett neu. Inspiration hierzu lieferte der Ferrari F40. Das Ergebnis: ein scharfer Keil vorn, während die Masse scheinbar auf der Hinterachse sitzt. Die neuen Scheinwerfer sind schmal und leicht schräg nach oben außen gestellt. Darunter ein großer Kühler, unter diesem wieder eine markante Spoilerlippe. Die Tür ist mit einer fetten Sicke versehen. Der Motor neuerdings von drei Querlamellen verdeckt. Außerdem ist der Heckspoiler nun integriert. Apropos Heck: Dieses markieren vier Rücklichter, zwei (fast) mittige Endrohre und ein markanter Diffusor.

Ferrari SP38 2018

Lackiert ist der Ferrari SP38 schließlich in einem eigens entwickelten und dreilagigen Rot Metallic. Die A-Säulen sind dagegen schwarz gehalten. Die komplette Karosserie besteht zudem aus CFK (carbonfaserverstärkten Kunststoff). Unter der Haube dürfte der bekannte V8-Turbo wummern. Konkrete Details nannte Ferrari allerdings nicht. Im 488 stemmt der Biturbo hingegen aus 3,9 Litern Hub 670 Pferde (492 kW) bei 760 Nm.

Bilder: Ferrari

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.