Dotz DD2.JZ: „The Beast“ feiert Premiere in Essen

Premiere in Essen und zwar für den Dotz DD2.JZ. Den was? Na dem neuen Projektcar von Dotz Wheels, ehemals ein BMW Z4. Dotz hat dem Batzi aber mächtig nachgebessert und zum „The Beast“ erhoben.

Dotz DD2.JZ

Das Warten hat ein Ende, so die vollmundige Aussage von Dotz Wheels. Gemeint ist die Premiere des Dotz DD2.JZ auf der Essen Motor Show, einem Projektcar auf Basis des alten BMW Z4. Dessen Wahl ist kein Zufall, sondern quasi eine Hommage an die Neuauflage des Z4 G19 sowie des verwandten neuen Toyota Supra. Allerdings stellt der alte Z4 für den Dotz DD2.JZ nur noch die Hülle. Als Antrieb verbaute Dotz nämlich einen drei Liter großen Twinturbo, den 2JZ-GTE von Toyota. Dieser befeuerte einst den Supra MK4, außerdem ein paar andere Toyota-Renner wie den Crown oder Chaser. Wobei Dotz den 2JZ-GTE ebenfalls noch mal deutlich pimpt: satte 610 Pferde stemmt die Maschine heute.

Dotz DD2.JZ: 610 Pferde aus drei Litern Hub

Zumal es Dotz nicht bei einem neuen Motor belässt. Nach dem Umbau folgten quasi die „inneren Werte“. Sprich: das Interieur. Hier zeigt der Dotz Dd2.JZ nun Bridge-Schalensitze (VIOS II) samt eigens angefertigten Sitzkonsolen und 6-Punkt-Gurten von Takata. Mehr noch: Die gesamte Innenverkleidung ist durch Alcantara ersetzt.

Dotz DD2.JZ

Logisch, dass der Renner auch neues Schuhwerk bekommt. Ebenfalls logisch, dass Dotz als Felgen-Spezi auf ein hauseigenes Produkt setzt. Konkret auf die brandneue Misano Concept Felge, ein dreiteiliges Schmiederad in konkaver Bauweise. Aus welcher zudem gleich eine Tuningfelge in Serienreife entstand, die zum Frühjahr 2019 in den Handel kommt.

Anschließend bekam das Projektcar noch ein neues Gewand. Und zwar ein Widebodykit von SLEK Design aus Carbon. Dieses wurde dann noch vom Airbrushprofi und Hotrodder Knud Tiroch lackiert. Nach der Premiere tritt „The Beast“ auf weiteren Messen auf. 2019 ist außerdem ein Drift-Videoprojekt geplant.

Bilder: MediaTel / Dotz Wheels