• warning: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead in /var/www/web130/htdocs/includes/unicode.inc on line 349.
  • warning: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead in /var/www/web130/htdocs/includes/unicode.inc on line 349.
  • warning: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead in /var/www/web130/htdocs/includes/unicode.inc on line 349.

Mercedes-AMG GT R Roadster: Nur 750 Open-Airler

Er gilt als das Topmodell und sogar als „Biest“: der Mercedes-AMG GT R. Nun pimpt Mercedes den Renner zum Roadster, doch das große Aber folgt prompt. Gebaut wird der Mercedes-AMG GT R Roadster nur 750 Mal.

Mercedes-AMG GT R Roadster 2019

Okay, als Open-Airler gibt es dem Mercedes-AMG GT längst. Allerdings nicht das Topmodell der Sportlerreihe, also den Mercedes-AG GT R. Eben das ändert Daimler jetzt und zwar mit dem Mercedes-AMG GT R Roadster. 585 Pferde stark, aber eben nur mit einem Stoffverdeck: So debütiert der Frischluft-Renner auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März). Das Aber: Vom Band laufen gerade mal 750 Exemplare, danach ist definitiv Schluss.

Mercedes-AMG GT R Roadster kommt mit 585 PS

Egal, denn für Power sorgt der vier Liter große V8 samt Biturbo und eben 585 Pferde. Tatsächlich sorgt der gleiche Achtender auch in den anderen GT-Modellen für Feuer, doch im R liefern neue Turbolader, ein Update der Software sowie 1,35 statt 1,2 bar Ladedruck für mehr Bumms. So stemmt der V8 neben den 585 Pferdchen auch noch 700 Nm. Gepaart mit einer 7-Gang-DSG sowie einem Sperrdifferenzial an der Hinterachse rennt der Mercedes-AMG GT R Roadster in nur 3,6 Sekunden von null auf 100 Sachen. Spitze: 317 km/h.

Als besonderen Clou spendiert Daimler zudem sechs Fahrmodi: Glätte, Comfort, Sport, Sport Plus, Race und Individual. Mit diesen kann der Fahrer je nach Situation Getriebe, Gasannahme und Co. anpassen. Einen manuellen Getriebemodus gibt es ebenfalls. Per AMG Dynamics sind außerdem ESP, Lenkung und Kraftverteilung in vier Modi anpassbar. Den Schlupf auf der Hinterachse regelt die AMG Traction Control, welche in neun Stufen einstellbar ist. Für die adaptiven Dämpfer des Gewindefahrwerk sind drei Stufen - Comfort, Sport, Sport Plus - wählbar.

Mercedes-AMG GT R Roadster 2019

Davon ab sind die Spur vorn wie hinten verbreitert. Auf den Achsen sind fette 19-Zöller vorn bzw. sogar 20-Zöller hinten geschnallt. Besohlt sind diese mit Michelin Pilot Sport Cup 2 Walzen in 275/35 vorn sowie 325/30 hinten. Dahinter lugen vorn 390er Bremsscheiben hervor, hinten 360er. Optional ist eine Keramikbremsanlage erhältlich, die 15 kg Gewicht spart. Vorn dann mit 402er Scheiben, hinten wieder mit 360er. Serie ist zudem eine Hinterachslenkung, welche die Hinterräder bis 100 km/h entgegen den Vorderrädern einschlägt.

Mercedes-AMG GT R Roadster: aktive Aerodynamik

Das Verdeck ist über einen Schalter geöffnet bzw. geschlossen. Auf einem Gerüst aus Alu, Magnesium und Stahl ruhen drei Lagen Stoff, im Heck ist eine beheizbare Glasscheibe eingebaut. Bei der Aerodynamik setzt Daimler auf diverse aktive Komponenten. Ins Auge sticht vor allem der Heckflügel, dessen Mitte neigbar ist. In der Frontschürze sind senkrechte Lamellen verbaut, die sich öffnen und schließen können. Ebenfalls in der Frontschürze finden sich große Lufteinlässe samt Querfinnen statt Gittern, welche den Kühlern Frischluft liefern. Air Curtains leiten hingegen Luft in die Radkästen. Unsichtbar, weil im Unterboden vor dem Motor, ist ein Aero-Teil eingebaut. Dieses senkt den Auftrieb an der Vorderachse ab 250 km/h um 40 kg. Das verspricht eine direkte Lenkung und eine stabilere Straßenlage. Ausgefahren öffnet jenes Profil obendrein den Luftauslass des Motorkühlers, womit Luft zum Heckdiffusor fließt. Das stabilisiert wieder die Hinterachse und sorgt für zusätzliche Kühlung.

Für Komfort sorgen schließlich Schalensitze in schwarzem Nappaleder, das gegen Aufpreis auch in braun, beige oder hellgrau erhältlich ist. Weitere Highlights setzen die Kopfraumheizung Airscarf, Sitzklimatisierung oder das Instrumentendisplay in 12,3 Zoll und in drei möglichen Anzeigen. Der Fahrer greift in ein neues und unten abgeflachtes AMG-Performance-Lenkrad, das dank Dinamica (Kunstfaser) extra-griffig ist. Die Touch Control Buttons in den Lenkradspeichen sind aus der E-Klasse bekannt und steuern per Wischbewegung die Anzeigen im Kombiinstrument und Multimediascreen.

Preise sind noch keine bekannt.

Bild: Daimler