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Ferrari F8 Tributo: 488-Erbe debütiert in Genf

Bamm, da ist er: der offizielle Erbe des 488. Name: Ferrari F8 Tributo. Premiere feierte der neue Maranello-Renner gerade in Genf, Marktstart ist wohl irgendwann 2018. Dem Coupé dürfte außerdem ein offener Spider folgen.

Ferrari F8 Tributo 2019

Ablöse bei Ferrari: Der 488 GTB geht in Rente, dafür rollt der F8 Tributo zum Händler. Tatsächlich ist dieser aber nur eine Weiterentwicklung des 488 und kein komplett neues Modell. Entsprechend bleibt es unter der Haube beim 3,9 Liter großen V8 samt Biturbo. Dieser leistet wie schon im alten 488 Pista 530 kW bzw. 720 Pferde. Dazu kommt noch ein maximales Drehmoment von 770 Nm. Kein Wunder also, dass der Ferrari F8 Tributo in nur 2,9 Sekunden von null auf Tempo 100 rennt. Die 200er-Marke fällt ebenfalls recht flott nach 7,8 Sekunden. Schluss mit Vortrieb ist bei 340 Sachen. Ein Wechsel des Motor war also kaum nötig. Zumal der V8 von 2016 bis 2018 drei Jahre hintereinander den Titel des „Best Engine of the Year“ gewann.

Ferrari F8 Tributo ist 40 kg leichter

Selbst optisch mutet der F8 Tributo auf den ersten Blick wie ein aufgefrischter 488 GTB an. Auch das ist kein Wunder, stammt das Aero-Konzept doch größtenteils eben vom 488. Auf den zweiten Blick fallen aber doch ein paar neue Ideen im Mittelmotor-Sportler auf. Zum Beispiel die neue Schürze vorn, der Frontsplitter, die stärker angestellte Spoilerkante am Heck oder der S-Schacht. Hinter diesem versteckt sich ein Schacht, durch welchen Luft vom Unterboden zur Haube strömt. Motorsportfans kennen die Idee aus der Formel 1. Der Ferrari F8 Tributo generiert so jedenfalls 15 Prozent mehr Abtrieb auf der Vorderachse. Vom 488 bzw. vom 488 Pista stammen auch die nach hinten geneigten Frontkühler oder die Lufteinlässe an den Flanken, die den Biturbo mit Frischluft versorgen.

Neues gibt es dafür im Heck. Und zwar nun vier statt zwei runde Rücklichter, eine Hommage an frühere Modelle der legendären PS-Schmiede. Auch die Frontscheinwerfer sind (etwas) kompakter und erlauben so zusätzliche Kühleinlässe für die Bremsen. Die wieder machen eine größere und somit schwerere Bremsanlage unnötig. Diese wäre sonst wegen der dezent besseren Fahrwerte gegenüber dem 488 ein Muss.

488-Erbe: Preis und Marktstart noch unbekannt

Davon ab spart der Ferrari F8 Tributo 40 kg Gewicht gegenüber seinem Vorgänger. So kommt der Renner trocken auf gerade mal 1.330 kg. Allein der (gepimpte) Motor soll 20 kg sparen. Möglich machen es Pleuel aus Titan und andere Leichtbau-Ideen. Ebenfalls neu: der „Ferrari Dynamic Enhancer“, eine Art Dynamik-Modus. Dieser ist über den Manettino-Drehschalter direkt am (etwas kleineren) Lenkrad aktiviert und verspricht vor allem auf dem Rundkurs mehr Performance.

Das Interieur zeigt ein neues Armaturenbrett, neue Bedienelemente, neue Türverkleidungen, einen neuen Mitteltunnel und neue Lüftungsdüsen. Gegen Aufpreis ist im Ferrari F8 Tributo außerdem ein Screen in 8,5 Zoll für den Beifahrer erhältlich, der die Fahrdaten anzeigt. Dieser ist bereits aus Ferrari 812 und Ferrari GTC4 Lusso bekannt. Ansonsten ist das Interieur vom 488 übernommen.

Wann der Ferrari F8 Tributo beim Händler steht, ist noch offen. Ebenso wie Preise...

Bild & Video: Ferrari