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Rimac C_Two: Neuer E-Sportwagen mit 1.914 PS

Elektroautos machen keinen Spaß? Bei Rimac Automobili schon. Die Kroaten stellen mit ihrem neuen Rimac C-Two einen neuen Supersportwagen auf die Räder, der allein elektrisch über 1.900 Pferde stemmt.

Rimac C_Two

Über drei Jahre ist es her, dass Rimac mit dem Concept_One in Genf 2016 seinen ersten Elektro-Sportwagen in finaler Serie zeigte. Tatsächlich gab es die ersten Modelle des Stromers sogar schon 2013. Letztes Jahr folgte jedenfalls der zweite Streich, der C_Two. Allerdings nur als Vorschau. Die Serie soll 2020 anlaufen, Prototypen stromern hingegen schon auf der Straße. Das große Aber folgt prompt: Rimac Automobili baut nur 150 Modelle, danach ist Schluss. Logisch, dass die Renner daher alles andere als billig sind. Schlappe 1,8 Millionen Euro verlangt Rimac - pro Stück, versteht sich. Trotzdem: Schon seit Monaten ist der neue Elektro-Sportler ausverkauft. Bei den nackten Daten des Hypercars ist das aber kein Wunder.

Rimac C_Two: vier E-Motoren mit 2.300 Nm

Der Antrieb des Rimac C-Two besteht aus gleich vier (E)Motoren, pro Rad einer. Jeder Motor hat zudem sein eigenes Getriebe. Vorn jeweils mit einem Gang, hinten hingegen mit zwei Gängen. Zusammen liefern die Motoren satte 1.408 kW bzw. 1.914 (!) PS. Dazu stemmen die Motoren ein maximales Drehmoment von 2.300 Nm. Nur zum Vergleich: Der Rimac Concept_One kam „nur“ auf 1.088 Elektro-Pferde bei 1.600 Nm. Der Bugatti Chiron brummt 1.500 Pferde bei 1.600 PS aus seinen Endrohren. Der brandneue (hybride) Ferrari SF90 Stradale bringt es hingegen gerade mal auf 1.000 PS bei 800 Nm.

Der Rimac C_Two jedenfalls rennt in nur 1,97 Sekunden von null auf 100 Sachen. Die 300er-Marke fällt nach 11,8 Sekunden. Schluss mit Vortrieb ist erst bei 412 (!) km/h. Die berühmte Viertelmeile erledigt der Rimac C_Two übrigens in 9,1 Sekunden. Trotzdem nennt Rimac eine Reichweite von 550 km - nach dem neuen WLTP. Denn als Energiespeicher verbauen die Kroaten einen flüssiggekühlten Akku (Li-Mangan-Nickel) in T-Form, der 120 kWh fasst. Per DC ist der Akku mit bis zu 250 kW zu laden. Via AC ist das dreiphasige Laden mit bis zu 22 kW möglich.

Rimac C_Two: Platz für zwei und viel Carbon

Optisch erinnert der neue Supersportler übrigens an den Concept_One. Das Monocoque ist aus Carbon gebacken, der Einstieg erfolgt über Scherentüren. Als Hypercar verfügt der C_Two zudem über eine aktive Aerodynamik. Heißt: Die Lufteinlässe vorn sowie der Heckflügel passen sich dem jeweiligen Tempo an. Ausgelegt ist der Renner natürlich als Zweisitzer.

Rimac C_Two

In dem Punkt muss sich der Kroate tatsächlich mal einem Konkurrenten beugen - und zwar dem Tesla Roadster 2020. Der kommende Open Airler ist als 2+2-Sitzer gehalten und soll sogar bis zu 1.000 km stromern können. Der Rimac C_Two kann dafür teilautonom nach Level 4 fahren. Davon ab will Rimac seine Technologie anderen Herstellern anbieten. Aston Martin hat man bereits als Kunden gewonnen, die Tage stieg außerdem Hyundai Kia mit 800 Millionen Euro ein.

Bild & Video: Rimac Automobili